Es ist gar nicht so leicht, die grundlegenden Faktoren der Entstehung der Eifel zu begreifen, denn so vieles läuft parallel.
Für mich die wichtigsten Zusammenhänge:
Das heutige Europa bestand nicht schon immer als Kontinent, sondern war vor 400 Millionen Jahren auf verschiedene Urkontinente "verteilt". Das Gebiet der Eifel lag im Mittleren Devon (380 Mio.) im Meer zwischen zwei großen Kontinenten: Gondwanaland und Euramerika (und einigen kleineren Kontinenten).
In dieser Zeit entstanden die Riffkalke (eben die Gerolsteiner Dolomiten bei Munterley).
Der Pfeil zeigt die Lager der Eifel (im Museum fotografiert).
Als sich diese beiden Kontinente im Karbon (350- 300 Mio.) aufeinander zubewegten, entstand das variszische Gebirge durch Faltenbildung. Dazu gehört eben auch die Eifel (auch der Harz ... die deutschen Mittelgebirge).
Diese Gebirgskette muss man sich auf jeden Fall so hoch wie die Alpen - 5000 Meter - vorstellen. Durch Verwitterung im Laufe von Millionen von Jahren sind die Mittelgebirge nur noch so +/- 600 Meter hoch.
Die Vulkanisierung trat erst viel später auf. Das älteste Maar der Eifel ist 44 Mio. Jahre alt, das jüngste 11000 Jahre.
Warten auf die Museumsdiashow
Am Nachmittag will ich nun doch noch zu einer kleinen Wanderung starten, doch ein einsetzendes Gewitter zwingt mich zum Abbruch.
Erst am Spätnachmittag und frühen Abend kann ich noch einmal zur Buchenlochhöhle aufsteigen. Unterwegs fällt mir eine kleine trichterförmige Einbuchtung auf: Ob das etwa auch ein Trockenmaar ist?
Etwa 5 Meter im Durchmesser: Ist das ein Trockenmaar?
(Gesehen 200 Meter vor der Buchenlochhöhle)
Abendstimmung auf dem Hochplateau
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