Freitag, 18. Juli 2014

Angekommen in Gerolstein

Ich treffe am Nachmittag bei großer Hitze in Gerolstein ein: erstmal schnell ins Hotel, dann weiter zur Touristeninfo, bevor diese schließt. Nach den vielen Stunden in der Bahn, muss ich wieder zu mir finden und Kontakt zu Gerolstein aufnehmen.
Der Ort wirkt nicht gerade wie ein Wanderort, ich weiß noch nicht, wie ich die Atmosphäre beschreiben soll. Eine viel befahrene Hautstraße scheint Gerolstein in zwei Teile zu trennen, doch vielleicht kann ich das noch nicht richtig einschätzen.
Auf meiner Seite ist wohl das Zentrum. Die Häuser zeigen unauffällige Stadtarchitektur, eher wenig gepflegt. Einige Kettenläden und mehrere Pizzerien, wenige Eisdielen, zwei Sportgeschäfte und ein ganz kleines Einkaufszentrum. Der Ort zieht sich die Hänge hinauf, hier eher Wohnstraßen. Viele Rollos sind heruntergezogen. Ich gehe wieder zur Hauptstraße zurück. Eine zwielichtig wirkende Behindertengruppe - drei Rollstuhlfahrer mit Verkaufsplastikboxen - spricht immer wieder Passanten an.
Die Dame in der Touristeninfo ist sehr nett und beantwortet mir  Fragen zu Gerolstein: 8000 Einwohner, 4,9% Arbeitslose. Der größte Arbeitgeber ist Gerolsteiner Sprudel. Ich nehme noch zwei Wanderbeschreibungen für die nächsten Tage mit.
Gegen 18:00 bin ich wieder in meinem Zimmer. Jetzt muss ich mich etwas hinlegen, die Hitze -  30 Grad - hat mich doch geschafft.
Später versuche ich meinen neuen Blog einzurichten, aber mit dem Netbook mit Stick klappt das auch nach mehreren Versuchen nicht. Da bleibt nur das Tablett. Schade, hier kann ich nicht so gut schreiben.
Morgen muss ich fit sein, denn trotz der Hitze will ich die Etappe Hillesheim - Gerolstein angehen.  In meinem Zimmer ist es noch unordentlich, aber ich beschließe mich lieber auszuruhen!

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