Bei schönstem Wetter breche ich gegen 8:30 nach Daun auf.
Wie anders stellen sich heute die Wanderwege
dar als vor zwei Tagen bei Regen auf dem Keltenpfad!
Sonnenbeschienene Wege ...
Aussicht von der Dietzenley
Ich komme wiederum am Heiligenstein und Dietzenley vorbei –
doch diesmal ist die Landschaft sonnenbeschienen und die Aussicht gut.
Blick vom Aussichtsturm auf den Felsen der Dietzenley darunter
Rasch komme ich voran – heute begegne ich kaum anderen
Wanderern und das Gespräch mit einem „Trail-Konservator“, der die Strecke auf
einem vierrädrigen Rollerfahrzeug abfährt und Astwerk entfernt, bleibt diesmal
das einzige unterwegs.
Nach etwa 15 km erreiche ich den Nerother Kopf – ein
ehemaliger Vulkankegel, der vor 15000 Jahren entstanden ist und 650 Meter
erreicht. Ja, hier sind schon einige Steigungen zu bewältigen, aber doch nicht
so anstrengend, wie mir angekündigt wurde.
Noch eine Pause vor dem Anstieg ... Mittagspause auf einer Bank
Der Nerother Kopf gehört zum selben Vulkantyp wie der Vesuv!
Eine interessante Beobachtung: Auf dem Weg zum Gipfel ist der Waldpfad
mit unzähligen, in der Sonne wie Glas funkelnden Steinsplittern übersät.
Glasierter Basalt?
Glasierter Basalt?
Weitere 5 km später gelange ich zu meiner Pension, die bereits
in Daun – Neunkirchen liegt. Das ist leider nicht so günstig, denn Daun selbst
ist noch 4,9 km entfernt. So werde ich morgen einen längeren Weg haben und kann
außerdem heute Abend nicht mal schnell ins Zentrum. Der freundliche Empfang und
das hübsche Zimmer entschädigen ein wenig. Nun genieße ich den Spätnachmittag
auf meinem Balkon und lese Robert Gernhardts Erzählungen „Lug und Trug“, die
ich mir zuvor in Gerolstein gekauft
habe. Hat auch etwas für sich!
Noch ein Eindruck von der Tagesetappe ...
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