Donnerstag, 24. Juli 2014

Auf dem Eifelsteig von Gerolstein nach Daun


Bei schönstem Wetter breche ich gegen 8:30 nach Daun auf. Wie anders stellen sich heute die Wanderwege  dar als vor zwei Tagen bei Regen auf dem Keltenpfad!

Sonnenbeschienene Wege ...

Aussicht von der Dietzenley

Ich komme wiederum am Heiligenstein und Dietzenley vorbei – doch diesmal ist die Landschaft sonnenbeschienen und die Aussicht gut.
Blick vom Aussichtsturm auf den Felsen der Dietzenley darunter

Rasch komme ich voran – heute begegne ich kaum anderen Wanderern und das Gespräch mit einem „Trail-Konservator“, der die Strecke auf einem vierrädrigen Rollerfahrzeug abfährt und Astwerk entfernt, bleibt diesmal das einzige unterwegs.
Nach etwa 15 km erreiche ich den Nerother Kopf – ein ehemaliger Vulkankegel, der vor 15000 Jahren entstanden ist und 650 Meter erreicht. Ja, hier sind schon einige Steigungen zu bewältigen, aber doch nicht so anstrengend, wie mir angekündigt wurde.  
Noch eine Pause vor dem Anstieg ... Mittagspause auf einer Bank

Der Nerother Kopf gehört zum selben Vulkantyp wie der Vesuv!

Eine interessante Beobachtung: Auf dem Weg zum Gipfel ist der Waldpfad mit unzähligen, in der Sonne wie Glas funkelnden Steinsplittern übersät. Glasierter Basalt?

Glasierter Basalt?


Weitere 5 km später gelange ich zu meiner Pension, die bereits in Daun – Neunkirchen liegt. Das ist leider nicht so günstig, denn Daun selbst ist noch 4,9 km entfernt. So werde ich morgen einen längeren Weg haben und kann außerdem heute Abend nicht mal schnell ins Zentrum. Der freundliche Empfang und das hübsche Zimmer entschädigen ein wenig. Nun genieße ich den Spätnachmittag auf meinem Balkon und lese Robert Gernhardts Erzählungen „Lug und Trug“, die ich mir  zuvor in Gerolstein gekauft habe.  Hat auch etwas für sich!

Noch ein Eindruck von der Tagesetappe ...

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