Dieser Tag bringt noch einmal besondere Naturerlebnisse!
Glücklicherweise klappt es diesmal mit einem frühen Frühstück und so kann ich
um 8 Uhr zur Wanderung nach Trier aufbrechen.
Das ist mir besonders wichtig, denn es ist Regen angekündigt und ich
möchte wenigsten noch trocken durch das Butzerbachtal gelangen, wo z.B. eine 30
Meter Hängebrücke zu überqueren ist.
Noch einmal habe ich dabei gute Einblicke in die Gesteinsentstehung
– die Vorstellung Steine zu anzufassen, die 250 Millionen Jahre alt sind,
berührt mich besonders. Niemand ist sonst schon in dem Tal unterwegs und ich
durchwandere diese Welt heute ganz alleine.
Weitere Highlights sind das Römische Kupferbergwerk und zwei
Buntsandsteinhöhlen, die Klausenhöhle – im 18. Jahrhundert wohl von einem
Eremiten bewohnt – und die Genovevahöhle, die schon in der Altsteinzeit von
Menschen genutzt wurde. Hier treffe ich auf die ersten Menschen an diesem Tag –
ein Ehepaar aus Baden – Württemberg und so entstehen Fotos, die die Größe der
Höhle ermessen lassen, weil ein Mensch als Vergleichsmaßstab aufgenommen wurde.
Beim Erklimmen der Höhlenstufen ...
... und ganz klein am linken Rand als Lichtgestalt
Anschließend geht es nach Biewer und am Ende hoch über einem
Hangweg am Moselufer nach Trier. Die letzten 25 Minuten renne ich fast – denn schwarze
Wolken ziehen auf. So kann ich die eindrucksvolle Aussicht auf Trier nur am
Rande genießen. Immerhin gelingt es mir, mein Hotel gerade noch rechtzeitig zu
erreichen – wenn auch mit brennenden Füßen!
Erster Blick auf Trier
Im Hotel finde ich auch meine Urkunde zur Bewältigung des
Eifelsteiges zusammen mit einem kleinen Sticker vor. Mir hat die Wanderung
großen Spaß gemacht, meiner Gesundheit hat sie sicher gut getan („Wandern ist
die beste Medizin“), die Eifellandschaft ist abwechslungsreich und der Weg
eigentlich immer gut zu finden. Besonders genossen habe ich auch den Austausch mit Mitwanderern, mit denen sich immer wieder Wege kreuzten. Fazit: Sehr empfehlenswert!
Mein Blog zum Eifelsteig endet hier. Wer Interesse an meinen
Eindrücken von Trier hat, kann diese gerne in ein paar Tagen
in meinem Blog „Stadtreportagen“ finden unter stadterkundung.blogspot.de